Carlolinum Osnabrück

31.01.2018

Nachhaltigkeit für die Zukunft

 

Julia Barenkamp, Monika Schönberg, Miskin Mendanlioglu, Jg. 12

Am 13.1.2018 wurde unser Seminarfach „Kaisergarten“ herzlich zu einer Ausstellung der deutschen Bundesumweltstiftung (DBU)eingeladen. Diese Ausstellung gibt einen Überblick zum Thema Lebensmittel. Auf interaktive Art und Weise belehrt die Ausstellung die Besucher über die Produktionszweige, Nachhaltigkeit und die Vielfältigkeit der heimischen Landwirtschaft. Besucher können eigene Grundflächen bewirtschaften, einen Blick in den Hühnerstall werfen oder sogar mit einer Lupe den versteckten Informationen auf unseren Lebensmittelverpackungen auf die Spur gehen. Neben diesen Informationen zeigt die Ausstellung auch Anregungen für einen nachhaltigen Lebensmittelkonsum im Alltag auf. Die DBU möchte mit dieser Ausstellung die Menschen nicht nur für Umweltthemen sensibilisieren, sondern auch Zusammenhänge vermitteln und Handlungsmöglichkeiten für jede einzelne Person darstellen, denn die Entwicklung zu einer nachhaltigen Landwirtschaft wird nicht nur durch Forschung und landwirtschaftliche Betriebe beeinflusst, sondern auch durch die Bevölkerung selbst. Unser Kaufverhalten hat einen großen Einfluss auf unsere Lebensmittelproduktion und ein Anliegen der DBU ist es, zur Lösung aktueller Umweltprobleme beizutragen, die insbesondere aus nicht nachhaltigen Wirtschafts- und Lebensweisen unserer Gesellschaft resultieren. Nach der informativen Führung durch die Ausstellung sollten wir uns in kleine Gruppen aufteilen und ein eigenes Konzept entwickeln, basierend auf der Ausstellung, welches sich mit der Nachhaltigkeit auseinandersetzt. Eins unserer Konzepte war die App „myrecipe“. Diese App benachrichtigt den Nutzer über bald ablaufende Lebensmittel und schlägt zugleich Rezepte vor, was man aus den Ingredienzien zubereiten kann, um die Lebensmittelabfälle zu dezimieren. Ein weiteres Projekt war, ein nachhaltig produzierter Proteinkeks, welcher aus Preiswerten, gesunden Bioprodukten, der insbesondere für Sportler geeignet ist. Die Gewinnerinitiative war ein nachhaltiges kleines Studentencafé. Der Clou dabei war, dass das Café essbare Schalen und Teller anbietet, und somit die Nachhaltigkeit von Verpackungen gewährleistet. Zusätzlich um die Umwelt zu schützen, werden nur regionale und saisonale Produkte verwendet.
Obendrein wird für die Produktion der Gerichte die Energie aus Solarplatten bezogen. Durch regionale Produkte werden auch kurze Transportwege sichergestellt, und somit werden die Emissionen gering gehalten. Unter anderem wurden auch Speisereste verringert durch begrenzte Gerichtsauswahl. Demzufolge berücksichtigt das Café „ Happy green“ alle Nachhaltigkeitskriterien und würde zum besten Konzept gewählt. Als Preis erhielt die Gruppe symbolische 500€ Preisgeld.
Jeder von uns hat vom Hunger in sogenannten Entwicklungsländern mitbekommen, jedoch tragen wir wenig dazu bei das Problem zu lösen, denn es beeinträchtigt und selber nicht. Erst wenn es zu spät und wir selber vielleicht irgendwann direkt betroffen sind, fangen wir in der Regel an zu handeln. Da die meisten Menschen sich nicht über die möglichen Auswirkungen informieren, übersehen viele den Ernst der Lage. Bereits durch das Bewusstsein für nachhaltig produzierte Lebensmittel und das Dezimieren unserer Lebensmittel können wir zur Lösung des Problems beitragen, und demnach eine Lebensmittelversorgung für die zukünftigen Generationen in allen Ländern garantieren. Die DBU hat zu unserem Nachhaltigkeitsbewusstsein beigetragen und unsere Ansichten bezüglich des Umgangs mit der Umwelt geändert.

22.05.2016

Der Kaisergarten – Produktion von Lebensmitteln für das Caro Café

A. Meyer

Seminarfach Biologie, Schuljahr 2016-17
Der Kaisergarten unserer Schule ist mittlerweile nicht mehr aus dem Schulleben wegzudenken, bietet er uns doch immer wieder Möglichkeiten für kurze (oder längere) Exkursionen und Arbeitseinsätze und dient ebenso der Produktion von Lebensmitteln für das Caro Café. Daher soll der Kaisergarten natürlich möglichst lange weiter existieren. Allerdings ist es dafür nötig, dass der Garten weiter gepflegt und dort Gemüse und Obst angepflanzt werden. Dies soll ab dem Sommer wieder im Rahmen des Seminarfaches geschehen, damit wir unsere Cafeteria, wie in den letzten Jahren auch schon, mit Gemüse aus dem Kaisergarten versorgen können. Aber nicht nur der Anbau von Obst und Gemüse soll im Fokus unserer Arbeit stehen, sondern auch die weitere Ausgestaltung des Gartens (Grillecke, Anpflanzen eines Sichtschutzes, Bau einer Hütte, u.a.). Hierbei sind eurer Phantasie und Tatkraft keine Grenzen gesetzt.