Carlolinum Osnabrück
12.05.2019

„Caro Romam visitat“,

dies war der Satz mit dem wir nach Rom gefahren sind. Schon früh im Schuljahr fingen die Vorbereitungen für unsere Latein-Kurs Fahrt an. Beim ersten Treffen wurden Referate besprochen, mögliche Tagesabläufe und natürlich auch wie die Unterkunft sein wird und wie wir mit Verpflegung rechnen müssen.

Bei dem Elternabend ein paar Wochen vor unserer Abreise wurden noch mal alle organisatorischen Dinge mit den Eltern besprochen, auch Sorgen oder Fragen der Eltern wurden beantwortet. Dann kam der Tag an dem es losging. An einem Sonntagmorgen trafen wir uns alle plus Eltern an der Schule, um von dort mit dem Bus nach Düsseldorf zu fahren. Jeder hatte einen Koffer, Rucksack und Verpflegung für die Reise mit. Also ging es los. Ohne große Verzögerungen kamen wir pünktlich am Flughafen an und haben in Ruhe eingecheckt, die Sicherheitskontrolle hinter uns gelassen und sind zum Gate gelaufen, an dem unser Flieger sein sollte. Dann fing aber auch schon die große Aufregung an. Einige waren noch nie geflogen und dann noch ohne Eltern! Das war also alles sehr aufregend. Den Flug haben dann alle gut überstanden. Auf dem Flug hatten wir auch eine super Sicht auf die Alpen und zum Schluss sogar auf die Stadt, die wir in den nächsten Tagen unsicher machen wollten. Am Flughafen angekommen mussten wir gleich weiter zu dem Bus, der uns zum Hotel fahren sollte. Da es leider schon dunkel war, konnte man nicht viel von der Stadt sehen, aber man bekam den ersten Eindruck von der Fahrweise der Italiener. Heile am Hotel angekommen wurden die Zimmer bezogen. Je in zweier Gruppen teilte man sich ein kleines aber feines Zimmer. Abends durften wir uns noch eine Möglichkeit zum Essen suchen. Traditionell haben viele dann Pizza oder Spagetti gegessen. Auf Google Übersetzer hat man dann auch mal einiges nachgeguckt und konnte dann am ersten Abend die Rechnung auf Italienisch bestellen. Müde und kaputt ging es im Bett, aber mit viel Ausschlafen am ersten Tag wurde wohl nichts. Recht früh klingelte der Wecker um dann zum  gemeinsamen Frühstück im Hotel zusammen zukommen. Und dies sollte auch jeden Morgen so ablaufen. Nach einer kurzen Besprechung machte sich jeder fertig und dann ging es los. Nach einem kurzen zwischen Stopp an einem Supermarkt, bei dem sich jeder für den Tag Kleinigkeiten kaufte, sollte es am ersten Tag sollte es ins Forum Romanum gehen. Mit strammen Schritt los zur U-Bahn von dort zum Collosseum.

Im Colloseum haben wir ein Referat gehört, haben uns dort umgesehen und sind dann auch weiter zum Forum. Im Forum selbst haben wir einige Referate gehört. Nach dem Forum haben wir uns dann entschlossen, noch alle zusammen uuf die Tiber Insel zu laufen und dort in der Nähe zusammen zu Abend zu essen. Nach ungefähr 22000 Schritten (mit einem Schrittzähler dokumentiert) kamen wir im Hotel wieder an. Aber der nächste Tag sollte schnell kommen. Nach einem gemeinsamen Frühstück, dem kurzen Besuch in dem Supermarkt und der Fahrt mit der U-Bahn in die Stadt sollte es an diesem Tage in den Dom gehen. Da man dort leise sein soll und keine eigen privaten Führungen machen soll, hatten wir uns kurz mit einem Sicherheitsmann des Doms angelegt, aber dann nachgegeben, um nicht raus geschmissen zu werden. Wir haben uns dann etwas aufgeteilt im Dom umgesehen und haben uns für das Referat dann draußen getroffen, wo wir ungestört reden durften. Einige sind dann noch die 551 Stufen bis zur Kuppel hoch gelaufen. Nach diesem kleinen Work-out mit super Sicht ging es weiter zur Engelsburg. Von dort zum Mausoleum und dann für eine kurze Pause und Picknick in einen kleinen hochgelegenen Park. Nach der Pause ging es zur spanischen Treppe, dem Treffpunkt jedes Italieners und Touristen. Weiter ging die die Tour zum Trevi Brunnen, der ebenfalls sehr voll Menschen war. Bei großen Menschenmassen ist leider auch eine hohe Gefahr das Taschendiebe einem etwa zu klauen. Wir waren aber eine sehr aufmerksame Gruppe, die gut auf die Tasche des Vordermannes geachtet hat und immer darauf hingewiesen hat, wenn man mal seine Tasche nicht richtig zu gemacht hatte. Nach dem Marsch hatten wir freie Zeit, selber noch einiges zu erkunden, nach Hause zu fahren oder auch zu shoppen. Nach 26000 Schritten, für die die noch einiges erkundet haben, ging es zum Hotel und schnell ins Bett. Der nächste Tag kam sehr schnell. Es sollte zu den Katakomben gehen. Nach dem uns ein netter deutscher Führer heile durch die  Katakomben geführt hat, ging es weiter zu einem Denkmal des NS-Terrors: Fosse Ardeatine. Sehr bedrückend haben wir uns die 363 Gräber angesehen. Nach diesem eher bedrückenden Teil sind wir noch eine Weile auf der Via Appia gelaufen und haben die riesigen Caracalla Thermen besichtigt. Nach diesem Programm hatten wir wieder Zeit, um auf eigene Faust los zu laufen. Nochmals nach 26000 Schritten ging es ins Hotel zurück. Nun kam der letzte Richtige Tag in Rom und es ging nach Ostia Antica. Leider hatten wir an diesem Tag mit dem Wetter etwas Pech und sind ziemlich nass geworden. Durchgefroren und nass ging es dann nach der Besichtigung ins Hotel, um sich wieder aufzuwärmen. Nach einer heißen Dusche sind einige wieder losgegangen, um noch mal in die Stadt zu gehen und vielleicht das ein oder andere Souvenier für die Familie zu kaufen. Zum Abend hin haben wir uns noch mal für ein letztes gemeinsames Essen getroffen. Der Tag der Abreise kam dann doch sehr schnell. Nach dem letzten gemeinsam Frühstück und dem letzten Mal, das wir in dem Supermarkt waren, dem wir die 5 Tage über jeden Tag besucht haben, ging es ein letztes Mal in die Stadt wo wie uns noch ein, zwei Dinge angeschaut haben, bevor es mittags zum Flughafen ging, wo sich dann alle von Rom verabschiedet hatten. In Düsseldorf angekommen dachten wir, dass alles super gelaufen ist und nichts Unvorhergesehenes passiert war. Wir waren alle froh, dass alles super geklappt hat. Aber es musste ja doch etwas Ungeplantes passieren. Und zwar war ein Koffer nicht auf dem Kofferband im Flughafen angekommen. Leider konnte der Koffer vor Ort auch erstmal nicht gefunden werden und wir mussten einen Koffer zurücklassen. Nach der sich immer länger hinziehend Busfahrt kamen wir auch am Dom an, wo alle Eltern auf uns gewartet hatten und alle froh waren, wieder zu Hause zu sein. Die 5 Tage waren sehr schön und man hat sehr viel gesehen und erlebt. Den verlorenen Koffer hat man dann zum Glück ein paar Tage später finden können und er wurde dann der Besitzerin zugeschickt. Wir haben viel gelacht und sind sehr zufrieden mit der Fahrt und sind froh, dass uns diese Reise ermöglicht wurde, da wir nun selbst sehen konnten, wo die Personen, die uns in unserem Lateinbuch seid der 6. Klasse begleiten, gewesen sind. Und wer eine Münze in den Trevi Brunnen beworfen hat, wird auch wieder nach Rom zurückkehren, denn so sagt es die Legende.