Carlolinum Osnabrück

Mathematik

Mathematikunterricht soll Schülerinnen und Schüler dahin führen, „die Rolle zu erkennen und zu verstehen, die Mathematik in der Welt spielt, fundierte mathematische Urteile abzugeben und Mathematik in einer Weise zu verwenden, die den Anforderungen des Lebens dieser Person als konstruktivem, engagiertem und reflektiertem Bürger entspricht“ (PISA – literacy-concept).

Schülerinnen und Schüler sollen u.a. Probleme mit den Werkzeugen der Mathematik lösen, mathematisch argumentieren und ihre Ideen in der Gruppe kommunizieren. Zu erlernen ist dies wiederum nur an konkreten mathematischen Inhalten.

So kann die Mathematik als Ineinandergreifen von Inhalten und zentralen – fachspezifischen und auch darüber hinausgreifenden – Methoden erfahrbar werden.

Unterricht Klasse 5 bis 10

Der Unterricht wird in der Mittelstufe in der Regel vierstündig (Ausnahme: dreistündig in Klasse 9) erteilt, wobei häufig zwei der Stunden zu einer Doppelstunde zusammengelegt werden.

Als Lehrwerk wird die Reihe „Mathematik Neue Wege“ verwendet, welche u.a. einen Schwerpunkt auf einer eigenständigen Erarbeitung ausgehend vom Bekannten beim Einstieg in neue Thematiken setzt.

Einführungsphase (Jahrgangsstufen 11)

Im Jahrgang 11 wird der Mathematikunterricht – anders als die übrigen Fächer des Bereiches C – aufgrund der verbindlichen Teilnahme im Klassenverband erteilt. Im dreistündigen Unterricht wird die Reihe „Mathematik Neue Wege“ aus der Mittelstufe fortgesetzt.

Die inhaltliche wie auch methodische Ausrichtung auf die Anforderungen der Qualifikationsphase wird insbesondere in der intensiven Behandlung der Analysis (u. a. mit der Entwicklung des Ableitungsbegriffes) rechtzeitig im Schuljahr erfahrbar, um für die Kurswahlen eine geeignete individuelle Einschätzung zu ermöglichen.

Qualifikationsphase (Jahrgangsstufen 12 und 13)

Mathematik ist eines der am stärksten angewählten Fächer für den Unterricht auf erhöhtem Anforderungsniveau (eA).

Mit der Rückkehr zum Abitur in Jahrgang 13 ist auch die Stundenverteilung wieder zum früheren Muster zurückgekehrt: In Kursen auf erhöhtem Anforderungsniveau findet der Unterricht fünfstündig statt, in den Kursen auf grundlegendem Anforderungsniveau dreistündig. Daran zeigt sich, dass nun auch hinsichtlich der inhaltlichen wie auch methodische Tiefe wieder deutlicher zwischen den Kursarten differenziert wird. Als Lehrbuch kommt die für das geltende Kerncurriculum aktualisierte Auflage der gewährten „Elemente der Mathematik“ zum Einsatz.

Besonders Lernmittel: TI nspire CAS

Die Schülerinnen und Schüler arbeiten ab dem zweiten Halbjahr der 7. Klasse mit dem  Taschenrechner TI nspire CX II-T CAS. Dieser grafikfähige Rechner mit Computer Algebra System (CAS) begleitet sie bis ins Abitur. Mit dem im naturwissenschaftlichen Bereich fächerübergreifenden Einsatz eines solch mächtigen Hilfsmittels wird der Ausrichtung des Kerncurriculums Rechnung getragen, schon früh den Einsatz von Tabellenkalkulation, dynamischer Geometriesoftware und CAS zur Problemlösung zu verankern. Dabei wird ein Weg beschritten, der sowohl auf die sinnvolle Nutzung des technischen Hilfsmittels als auch auf die händische Einübung grundlegender Rechenverfahren ausgerichtet ist. Beides fließt zusammen in der hohen Übereinstimmung bzgl. der händisch erwarteten Notation von Formeln und Rechnungen und deren Ein- und Ausgabe am Taschenrechner.

Ansprechpartner: Dr. A. Striethorst

März 2021