Carlolinum Osnabrück

Känguru-Wettbewerb

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Der Känguruwettbewerb ist ein sehr bekannter und - auch international - verbreiteter Wettbewerb, der auch bereits an vielen Grundschulen ab Klasse 3 durchgeführt wird und daher vielen Mathefreunden unserer Schule bereits vertraut ist. Er findet am Kängurutag, dem dritten Donnerstag im März, statt.
Besonders am Känguruwettbewerb ist die niedrige Eingangsschwelle: Anders als bei anderen Wettbewerben wird auf einen besonders ausformulierten Lösungsweg keinen Wert gelegt. Vielmehr muss man sich für eine von fünf Antwortmöglichkeiten je Aufgabe entscheiden. Man kann also entweder die richtige Lösung direkt finden, oder aber erkennen, dass alle anderen Antworten falsch sind. Dabei sind "Schmierzettel" ausdrücklich erlaubt, sie müssen aber nicht abgegeben werden.
Der wenig formale Zugang fällt vielen Schülerinnen und Schülern leichter, so dass der Känguruwettbewerb im Jahr eine der größten Teilnehmerzahlen bei unseren Wettbewerben erreicht. Der einfache Zugang bedeutet aber nicht, dass das Gesamtpaket der Aufgaben, insbesondere in der zur Verfügung stehenden Zeit von 70 Minuten, durchaus anspruchsvoll ist. So ist auch das Erreichen der ersten drei Preisstufen etwas ganz besonderes. Besonders das Erreichen der ersten Preisstufe zeigt eine - im Landesvergleich - hervorragende Teilnehmerleistung an.
Die Auswertung erfolgt mittels rückgemeldeten Antwortbuchstaben zentral durch die Organisatoren in Berlin, die - mitfinanziert über das Startgeld von 2 € je Schüler - auch Urkunden, Lösungsbücher, Trostpreise und tolle Sachpreise für die Teilnehmer der ersten drei Preisstufen an die Schulen verschickt. Eine besondere Trophäe ist das jährlich je Schule verliehene Känguru-T-Shirt für den größten Kängurusprung, also die größte Anzahl korrekt gelöster Aufgaben am Stück.


27.03.2021

Känguruwettbewerb 2021 – Schön, wenn’s trotzdem klappt!

Offizielles Plakat 2021
Offizielles Logo 2021

Dr. A. Striethorst

Dieses Motto passt ausgezeichnet zum diesjährigen Känguruwettbewerb, an dem sich 41 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 5 bis 13 beteiligt haben.

Denn der Wettbewerb war mit allen digitalen Wassern gewaschen: Schon Information und Anmeldung erfolgten diesmal nur digital, durchgeführt im Homeschooling mit Unterstützung via Videokonferenz oder Email, dazu ein Komplettausfall von Iserv, der für ca. eine Stunde genau diese Kommunikationswege behindert hat. Schließlich die Abgabe der Lösungen von zu Hause aus per digitalem Antwortzettel.

Aber eben schön, wenn’s trotzdem klappt: Die echten Kängurufreundinnen und Kängurufreunde haben sich dadurch nicht abschrecken lassen. Es wurde intensiv getüftelt und rechnet! Und schließlich haben alle ihre Lösungen online zurückgemeldet! 100%-ig!

Dabei ist einigen der Serverausfall gar nicht aufgefallen, da sie so sehr mit den spannenden und zum Teil trickreichen Aufgaben beschäftigt waren. Andere durften ihre Arbeitszeit aufgrund des Zwischenfalls etwas verlängern, so dass alle fair behandelt wurden und genügend Gelegenheit zum Lösen ihrer Aufgaben hatten.
Nach dem Wettbewerb gab es mehrere tolle Rückmeldungen per Mail oder in der Känguru-Konferenz, die Dank der kompetenten Unterstützung von Herrn Bergmeyer und Herrn Klecker während des Wettbewerbs ununterbrochen besetzt war. Danke für eure positiven Kommentare! Uns freut es, dass es euch Freude gemacht hat!

Schön, dass in diesen Zeiten, in denen so Vieles nicht möglich ist, Gelegenheiten wie diesen Wettbewerb gibt, doch etwas Schönes miteinander anzustellen, wenn auch nur digital und auf Distanz!
Schön eben, wenn’s trotzdem klappt!


18.06.2020

Das Känguru 2020 auf unbekannten Pfaden

Offizielles Plakat 2020
Offizielles Logo 2021

Dr. A. Striethorst

Bei der Ausschreibung und Anmeldung für den diesjährigen Känguruwettbewerb war es noch nicht zu ahnen, dass dieser bei Schülern so beliebte Wettbewerb in diesem Schuljahr so ganz anders als gewohnt ablaufen würde. Der eigentliche Termin des Wettbewerbs, der dritte Donnerstag im März, in diesem Jahr also der 19. März, rutschte knapp in die coronabedingte Schulschließung. Die Veranstalter wollten allen angemeldeten Kängurufreunden trotzdem die Freude am Wettbewerb weitgehend erhalten und stellten kurzerhand auf eine dezentrale Durchführung am heimischen Schreibtisch um. Die Aufgaben wurden digital zur Verfügung gestellt, die Antwortzettel ebenso. Die konkrete zeitliche Umsetzung innerhalb einer vorgegebenen Frist wurde Caro-intern geplant: Und so war am 30. April Caro-Känguru-Tag, klassischerweise an einem Donnerstag. Ab 11 Uhr konnten die Teilnehmer die Aufgaben für ihren Jahrgang herunterladen und mit dem Tüfteln beginnen. Bis 16 Uhr sollten alle Antworten abgegeben sein. Hier wird schon deutlich, dass der übliche Rahmen von 70 Minuten Bearbeitungszeit deutlich überschritten wurde. Für den persönlichen Ehrgeiz wurde angeregt, sich an die übliche Bearbeitungszeit zu halten. Eine entsprechende Kontrolle war weder möglich noch tatsächlich gewollt – der namentliche Wettbewerb war in diesem Jahr mehr eine Aktion zur Freude am mathematischen Knobeln. Entsprechend entspannt durften auch etwas verspätet abgegebene Lösungen noch berücksichtigt werden.

Genutzt haben wir viele der in der Corona-Zeit so zentral gewordenen Werkzeuge: Die Wettbewerbsaufgaben wurden über das Aufgabenmodul zur Verfügung gestellt, die Kommunikation mit der großen Schülergruppe gelang über eine eigens eingerichtete Wettbewerbsgruppe auf Iserv. Die Eingabe der Antworten in einen digitalen Antwortzettel war da eine leichte Übung. Und wo diese Technik dann doch mal versagt hat, war eine Rückmeldung der eigenen Ergebnisse als Foto per Mail oder im Aufgabenmodul eine gute Alternative.

Etwas überraschend war die Tatsache, dass nur 87 der ursprünglich 129 angemeldeten Kängurufreunde tatsächlich teilgenommen haben. Einige berichteten, dass dies durchaus auch an der ungewöhnlichen und nicht geringen Arbeitsbelastung in der Homeschooling-Phase lag. Andere werden den Termin auch übersehen oder weniger Freude an der Art der Umsetzung gehabt haben. Ein genaues Stimmungsbild war gerade in diesem Jahr durch die hohe Dezentralität des Geschehens schwer einzufangen.

Die Belohnung für die digitale Knobelmühe gab es dann Mitte Juni. Aufgrund der besonderen Umstände gab es in diesem Jahr keine besonderen Preise für sehr gute Leistungen. Aber über die Urkunde und ein Knobelspielchen durften sich alle freuen. Auch das klassische Känguru-T-Shirt wurde vergeben. Da auch hier die echte Eigenleistung schwer einschätzbar war, suchten und fanden wir zwei Schüler, die besonders positiv aufgefallen waren: Tobias Diening (Klasse 6) und Mahesh Jain (Klasse 12). Mit einem zusätzlichen, von Herrn Crystalla gesponsorten T-Shirt konnten wir diesen beiden Schülern eine zusätzliche Freude machen.

Fazit: Es hat zwar alles recht gut geklappt, aber das Original ist und bleibt einfach besser. Gerade der Kitzel des Wettbewerbs hat doch spürbar gefehlt. Hoffentlich können die Freundinnen und Freunde des Kängurus im nächsten Jahr wieder unter normal(er)en Umständen diesen schönen Wettbewerb erleben.


17.05.2019

Känguru-Wettbewerb 2019

Dr. A. Striethorst

Auch in diesem Jahr lebte das Mathe-Känguru am Carolinum auf großem Fuß: Knapp 120 Freundinnen und Freunde dieses beliebten Wettbewerbs waren am Känguru-Tag 2019, dem 21. März, dabei.
Wie es bei diesem festen Bekannten in der Mathewettbewerbssaison üblich ist, waren die Klassen 5 und 6 besonders stark vertreten. Besonders in diesem Jahr war eine starke Gruppe aus der Klasse 11, die sich im Vorfeld für das Angebot des Wettbewerbs in ihrem Jahrgang eingesetzt hatten und mit Freude daran teilnahmen.
70 Minuten wurden an den Aufgabe getüftelt und gerätselt, wobei der Weg zur Lösung beim Känguru keine Rolle spielt. Einzig die Auswahl der richtigen Antwort unter den fünf möglichen ist entscheidend. Dabei müssen sich die grübelnden Schüler klar sein, dass es manchmal besser ist, eine Aufgabe ungelöst zu lassen, da falsches Raten zu Minuspunkten führt.
Es zeigt sich schnell, dass die Aufgaben zwar leicht loslegen, es aber auf lange Sicht in sich haben. So ist es keine Selbstverständlichkeit, wirklich alle Aufgaben zu bearbeiten – eine echte Konzentrationsleistung!

Am 9. Mai wurden bei der Siegerehrung die besonderen Leistungen der mit einem Preis bedachten Schülerinnen und Schüler gewürdigt und an alle Teilnehmer die Urkunden und kleinen Preise ausgegeben.
Dabei wurde in diesem Jahr am Carolinum nur ein einziger erster Preis vergeben. Ganz herzlich gratulieren wir Jana Berelsmann (7L) zu diesem herausragenden Ergebnis.
Folgende Schülerinnen und Schüler durften sich über weitere Preise freuen:
2. Preis: Silas Großheide (5A), Tobias Diening (5B), Emine Sherifi (6L), Jannik Sochocki (8L), Jacob Hertel (8S2), Daria Fisher (9FL1), Moritz Huß (9S2), Lars Jesper Reitzner (11E)
3. Preis: Jannis Boes (5B), Lena Bettenbrock (5E), Lea Pattermann (5E), Lisa Wieghaus (5E), Lennart Borgstädt (6L), Johannes Pouwels (6L), Lara Sophie Rolf (6S1), Felix Müller (8FL), Felix Hune (10S2), Tobit Sobtzick (11C)
Allen Gewinnern einen Glückwunsch zu den tollen von euch gezeigten Leistungen!


Känguru-Wettbewerb 2018

Dr. A. Striethorst

Der Känguru-Wettbewerb ist so etwas wie der Breitensport unserer Mathematikwettbewerbe. Er bietet oft einen intuitiven Zugang, fordert keine Lösungswege und bietet eine richtige und vier falsche Antworten zur Auswahl an. Darstellung, formale Sprache und Notation treten in den Hintergrund. Eine gute Idee kann zur richtigen Lösung führen, oder aber die Erkenntnis, welche vier Antworten es sicher nicht sein können.
Aber das Niveau der Aufgaben zieht zum Ende hin deutlich an. Eine hohe Gesamtpunktzahl erfordert daher kluges Durchdenken der Probleme, Konzentration und reichlich Durchhaltevermögen bei 24 Aufgaben in der Stufe 5/6 und 30 Aufgaben in den Stufen ab Klasse 7.
In diesem Schuljahr stellten sich 104 Schülerinnen und Schüler dieser Herausforderung, 61 davon aus den Klassen 5 und 6 und immerhin noch 11 aus den Jahrgängen 10-12.
12 Schülerinnen und Schüler durften sich schließlich besonders über ihre gelungenen Leistungen freuen und bekamen aufgrund ihrer Platzierung neben der Urkunde einen besonderen Preis:
Zwei 1. Preise gingen an Jana Berelsmann und Johanna Hake.
Sieben 2. Preise erhielten Lara Sophie Rolf, Nele Cordes, Liv Schrader, Leopold Melzer, Daria Fischer und Lars Buchholz.
Über drei 3. Preise freuten sich Gino André Wellmann, Alexa Liepe und Levin Schotte.
Darüber hinaus ging das T-Shirt für den größten Caro-Kängurusprung richtig gelöster Aufgaben am Stück in diesem Jahr an Liv.
Diese erfreulichen Ergebnisse werden noch beeindruckender, wenn man nach kurzem Nachrechnen in den statistischen Aufstellungen zum Wettbewerb feststellt, dass die beiden Schülerinnen mit einem 1. Preis aufgrund der erreichten Punktzahl zu den 0,9% Besten unter allen Teilnehmern ihres Jahrgangs in Deutschland gehören. Spitze!
Wer selbst einmal mittüfteln möchte, kann sich gerne an den beiden folgenden Beispielaufgaben aus dem letzten Wettbewerb versuchen. (Alle Aufgaben aus diesem und den letzten Jahren findet man auf der Homepage des Känguru-Wettbewerbs.)


18.06.2016

Siegerehrung zum Känguru-Wettbewerb 2016

U. Gausmann & Dr. A. Striethorst

In diesem Jahr haben an unserer Schule ca. 100 Schülerinnen der Jahrgangsstufen 5 bis 9 am Känguruwettbewerb teilgenommen. Der dritte Donnerstag im März als Wettbewerbstagstag ist gut verlaufen und lange vergangen.

Vor kurzem wurde es nochmal spannend, da die Auswertung der Ergebnisse aus Berlin geschickt wurde. Am 27. Mai war es dann endlich soweit: Alle Teilnehmer waren in der zweiten großen Pause eingeladen, ihre Urkunde sowie ein kleines mathematisches Spiel als Belohnung für ihre Wettbewerbsleistungen entgegenzunehmen.

Besonders ehren durften wir dabei auch 14 Preisträgerinnen und Preisträger, die aufgrund ihrer besonderen Leistung mit einem zusätzlichen Sachpreis bedacht wurden:

Moritz Huss, Daria Fischer (beide Jahrgang 6) und Lars Reitzner (Jahrgang 8) erreichten die erste Preiskategorie. Moritz konnte etwa 114 von maximal 120 Punkten sammeln und gehört damit zu den 593 besten Schülerinnen und Schülern von insgesamt etwa 163000 Teilnehmern seines Jahrgangs in ganz Deutschland. Daria gelang neben der hohen Punktzahl der „größte Kängurusprung“ an unserer Schule, also die größte Anzahl richtig gelöster Aufgaben in Folge. Belohnt wurde diese Leistung wie in jedem Jahr mit dem Känguru-T-Shirt. Auch die Leistung von Lars ist besonders zu würdigen, da sie schulintern eines der besten Ergebnisse in diesem Jahrgang seit langem darstellt.

Einen zweiten Preis erreichten Julia Waschipky und Jan-Philipp Saris (Klasse 6), Leon Schütte und Michael Nortmann (Klasse 7) sowie Thomas Nortmann (Klasse 9).

Über einen dritten Preis durften sich Angelina Jarchow (Klasse 5), Max Werries und Christin Lingemann (Klasse 6), Juliana Lemke und Felix Morosov (Klasse 7) sowie Ronja Pollmann (Klasse 8) freuen.

Wir gratulieren allen Preisträgern ganz herzlich zu ihren tollen Leistungen und freuen uns mit hoffentlich vielen der Schülerinnen und Schüler schon auf die nächste Runde im März 2017.