Carlolinum Osnabrück

Mathematik-Olympiade in Niedersachsen (MO-Ni)

Die Mathematikolympiade Niedersachsen, durchgeführt vom MO-Ni e.V., findet im Rahmen der deutschlandweiten Mathematikolympiaden statt. Es handelt sich um einen Einzelwettbewerb mit mehreren Runden für Schülerinnen und Schüler aller Altersstufen an unserer Schule. Die Aufgaben je Runde sind jahrgangsspezifisch gestellt. Auch die Auswertung erfolgt jahrgangsbezogen.
Der Wettbewerb startet recht früh im Schuljahr mit der erste Runde als Hausaufgabenrunde. Die Teilnehmer bearbeiten die Aufgaben in ihrer freien Zeit und müssen ihre Lösungen bis zu einem bestimmten Zeitpunkt abgeben.
Je nach Leistung werden die Teilnehmer dann zur zweiten Runde, einer Klausurrunde in der Schule zugelassen. Die Lösungen dieser Runde werden schulintern ausgewertet und die besten Ergebnisse werden auf die Landesebene zurückgemeldet. Aus den Rückmeldungen werden die Teilnehmer der nächsten Runde auf Landesebene ausgewählt, die wieder in Klausurform zentral stattfindet. Bei sehr erfolgreichem Abschneiden geht es dann gegebenenfalls auf der Bundesebene weiter.
Die Mo-Ni steht erst in den letzten Jahren regelmäßig auf dem Wettbewerbsprogramm des Carolinums. Da es sich - insbesondere bei den älteren Schülerinnen und Schülern - um einen sehr anspruchsvollen Wettbewerb handelt, muss noch eine Phase des Eingewöhnens an die Art der Aufgabenstellung und den anspruchsvollen Vorgaben zur Auswertung der Schülerlösungen erfolgen. Dabei spielt die - letztlich nicht zwingend vorgeschriebene - Hausaufgabenrunde eine besondere Rolle.


01.03.2021

Tolle Leistung bei der 60. Mathematik-Olympiade in Niedersachsen 2020/2021

Folienausschnitt von der Online-Siegerehrung aus Göttingen

Dr. A. Striethorst

Die Mo-Ni ist bei uns der erste Wettbewerb im neuen Schuljahr und bleibt dann unter Umständen ein ganzes Schulhalbjahr spannend! Am Caro starteten im September/Oktober 2020 elf Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 13 in die erste Runde des Wettbewerbs, die bei uns aufgrund der Teilnehmerzahlen nicht als echte Auswahlrunde genutzt wird, sondern eine gute Einstimmung auf die knackige zweite Runde des Wettbewerbs darstellt. Diese fand dann im November in Form langer Klausuren (180 Minuten für die Klassen 5 und 6 und 240 Minuten für die Älteren) in der Schule statt. Hier wird schon klar: Man muss schon aus echtem Mo-Ni-Holz geschnitzt sein, um hier einen klaren Kopf zu behalten.

In der zweite Runde wurde tolle Ergebnisse produziert … aber die Messlatte für ein Erreichen der dritten Runde wird von den Organisatoren in Berlin sehr hoch gelegt. Drei Leistungen waren so gut, dass sie nach Berlin zurückgemeldet wurden, und nur Tobias Diening aus der Klasse 7 schaffte dann tatsächlich den Schritt in die überregionale Wettbewerbsrunde, die normalerweise in Göttingen ausgetragen wird. Das war in diesem Jahr natürlich nicht möglich. Also mussten die Leistungen der 3. Runde als Klausur zu Hause erbracht werden. Schon der Ablauf war herausfordernd: Am 25. und 26. Februar musste Tobias jeweils eine 240-Minuten-Klausur schreiben. Dazu kam in diesem Jahr der eigenständige Download der Aufgaben und auch das digitale Zurücksenden der eigenen Lösungen. Das alles klappte super, so dass voller Spannung die – natürlich wiederum digitale – Siegerehrung per Videokonferenz aus Göttingen am 28. Februar erwartet wurde. Und auch wenn das Format gewöhnungsbedürftig und nicht mit dem Original vor Ort in Göttingen vergleichbar war, so war das Ergebnis doch sehr erfreulich: Tobias darf sich über einen Anerkennungspreis freuen! Eine super Leistung, zu wir herzlich gratulieren!!!


02.03.2020

Bei der 59. Mathematik-Olympiade „ging was“!

Offizielles Logo
Tom und Herr Schröder vor dem Eingang des Mathematischen Instituts der Universität Göttingen

Dr. A. Striethorst

Auch im Jahr 2019 gab es am Caro die Möglichkeit, an der anspruchsvollen Mathematik-Olympiade Niedersachen teilzunehmen. 10 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 5 bis 12 haben sich dieser Herausforderung gestellt.

In der ersten Runde – wie immer organisiert als Hausaufgabenrunde – war ein erstes Herantasten an die Denkwelt des Wettbewerbs möglich. Mit reichlich Zeit waren vier Aufgaben zu lösen, um schulintern die Zulassung zur zweiten Runde zu erwerben. Genauso bedeutsam wie die Qualifikation ist bei der ersten Runde aber die bessere Vorbereitung auf die zweite Runde des Wettbewerbs. So muss die erste Runde nicht pflichtmäßig veranstaltet werden, auch gibt es keine externen Vorgaben, wie die Schüler sich qualifizieren. Die Erfahrungen früherer Jahre haben aber nahegelegt, dass die zweite Runde leichter gelingt, wenn man zuvor die erste Runde absolviert hat – im Sinne eines geeigneten Aufwärmens des Denkapparates.

Am 19.11.2019 fand dann die zweite Runde des Wettbewerbs als Klausurrunde in der Schule statt. Die drei Teilnehmer aus den Klassen 5 und 6 hatten eine 180-Minuten-Klausur abzuarbeiten. Bei den Älteren waren sogar 240 Minuten angesetzt. Die zu lösenden Aufgaben hatten wie gewöhnlich ein hohes Niveau und gingen weit über den unterrichtlichen Rahmen hinaus. Bei der Auswertung der Bearbeitungen deutete sich bereits an, dass es in diesem Jahr gelingen könnte, den einen oder anderen unserer Teilnehmer in der dritten Runde wiederzufinden. In zwei Fällen hat es dann leider knapp doch nicht geklappt, aber Tom Möller aus Klasse 5 schaffte bei seiner ersten Teilnahme am Caro gleich den Sprung nach Göttingen – und war damit der erste Vertreter des Caros in der dritten Runde dieses Wettbewerbs seit Langem.

Begleitet zur dritten Runde, die im mathematischen Institut der Universität Göttingen in der Bunsenstraße (und damit auf den Spuren von Carl Friedrich Gauß, Bernhard Riemann, Felix Klein, David Hilbert, …) am 22. Februar ausgetragen wurde, wurde Tom von seinen Eltern und seinem Mathematiklehrer Hermann Schröder.

Zur großen Freude aller Beteiligten konnte Tom auch hier mit ganz besonderen Leistungen beeindrucken und erzielte einen bemerkenswerten 3. Preis (Bronzemedaille).  Einen sehr herzlichen Glückwunsch für diese herausragende Leistung!