Carlolinum Osnabrück
23.07.2021

Preisverleihung der Stiftung Carolinum 2021

Am Montag, den 19.07.21, zeichnete die Stiftung Carolinum zum 18. Mal Schüler für ihre herausragenden schulischen Leistungen oder für ihr eindrucksvolles soziales Engagement aus. Der musikalische Rahmen wurde von Anna Bücker (Jg.12) gestaltet.

Da der Vorstand der Stiftung Carolinum unglaublich beeindruckt von dem riesigen Engagement der Schülerinnen und Schüler war, die für den diesjährigen Stiftungspreis vorgeschlagen worden waren, entschloss er sich, den Projektpreis gleich zweimal zu vergeben, zumal es die Finanzlage erlaubte.

Mit der Vergabe der Stiftungspreise werde unterstrichen, dass es Ziel am Carolinum sei, eine Atmosphäre zu schaffen und zu erhalten, die von gegenseitiger Wertschätzung getragen werde und in der Leistungen aller Art auch angemessen honoriert würden, formulierte Schulleiter Ulrich Solbach in seiner Begrüßungsrede.

Die Wahl für den Leistungspreis fiel auf Clara Langkutsch, die sich bei weitem nicht nur durch ein sehr gutes Abitur auszeichnete. Gleich von zwei Lehrern wurden Laudationes auf sie gehalten, um  ihre Vielseitigkeit zu demonstrieren. Dabei lag bei ihr ein Schwerpunkt auf dem Fach Biologie.  Nicht nur ihr schnelle Auffassungsgabe und ihr weit über den Unterricht hinausreichendes Wissen hinterließen einen nachhaltigen Eindruck, sondern auch ihre völlig selbstverständliche Bereitschaft ihren Mitschülern und Mitschülerinnen zu helfen. Ihre Lehrerin Frau Dornbusch-Künne zählte voll Bewunderung auf, wie oft sie an Jugend forscht teilgenommen hatte und wie erfolgreich sie dort war. Zusätzlich machte sie eine Imkerausbildung, nahm an der Landesschülerakademie in Biotechnologie und Pharmatechnik und am Schülercamp im XLAB Göttingen zur Systembiologie teil. Doch auch im sprachlichen Bereich zeigte Clara ihr Talent. Sie hatte in der Lateintheater-AG mitgewirkt und später an der Herbstakademie im Kurs Latein teilgenommen. Sie war Mediatorin und bei „Schülern helfen Schülern“. Dass wir es bei Clara mit einem kleinen Allroundgenie zu tun haben, merkte man spätestens, als der zweite Laudator Herr Schröer über ihr Engagement in den Musikgruppen der Schule schwärmte. Sie verstehe die Musik im innersten Kern und wisse sie verstehbar zu machen.

Die Projektpreise der Stiftung gingen einerseits an Luca Postberg und Alexis Pott und andererseits an Linus Nilsson und Andrin Fahrig. Ruderprotektor Jan Jedamski hob den Einsatz von Luca und Alexis bei der Neugestaltung der Homepage der Ruderriege hervor.

Nachhaltig und modern  sollte sie sein, und sie musste natürlich auch dem Datenschutz genügen. Sehr viel Arbeit sei investiert worden. Das Ergebnis sei absolut überzeugend, meinte Jedamski stolz.

Enorm vielseitig zeigten sich wiederum Andrin und Linus. Fachliches Wissen und schulischer Erfolg vereinigten sich mit musikalischem und sozialem Engagement, lobte Biologielehrer Schwichtenberg. Nachdem Andrin und Linus als Siebtklässler die Imker-AG mitgegründet hatten, war ihr Interesse so groß, dass sie neben der AG auch noch einen vollständigen Imkerkurs absolvierten, und auch wenn die Honigernte am Wochenende oder in den Ferien stattfinden musste, Linus und Andrin waren immer dabei. Außerdem seien sie verlässliche Mitglieder beider Schulbands gewesen, fügt Herr Heck, Musik- und Sportlehrer anerkennend hinzu. Sie haben an nahezu allen Schulveranstaltungen in den vergangenen Jahren teilgenommen.

Außerdem war Andrin noch Mitglied der Leichtathletikmannschaft, Teilnehmer beim Jahnschwimmen und auch der Torwart der Fußballmannschaft des Caros. Aber damit nicht genug: Er war auch Mitglied des Schulvorstandes und Mitglied des Jugendparlamentes in Osnabrück.

Die ausgezeichneten Schüler dankten für den großen Einsatz ihrer Lehrer und auch für die gute Zusammenarbeit mit vielen Mitschülern in ihren unterschiedlichen Tätigkeitsfeldern.

Der Vorsitzende des Stiftungsrates der Stiftung Carolinum Dr. Fritz Brickwedde überreichte sichtlich erfreut die Urkunden. In seiner Rede erwähnte er große Politiker, die aus dieser Schule hervorgegangen sind. Offensichtlich gibt es weiterhin viel Potential.