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Beratungskonzept und Beratungslehrer*innen

Beratungskonzept am Carolinum

Im Leitbild des Carolinums heißt es: „Der ganze Mensch steht im Mittelpunkt aller schulischen Bemühungen“.

Alle an der Schule tätigen Personen tragen dazu bei, dass dieser Gedanke Grundlage unserer Arbeit ist.

Die Beratungsarbeit am Carolinum steht auf drei Säulen:

  • Im Schulalltag sind zunächst insbesondere die Klassenlehrerinnen und Klassenlehrer sowie die Schulleitung Ansprechpartner in schwierigen Situationen.
  • Zusätzlich stehen ausgebildete Schülermediatorinnen und ‑mediatoren zur Verfügung, falls ein Konflikt zwischen Schülerinnen und Schülern oder auch Schüler/innen und Lehrer/innen nicht kurzfristig und problemlos gelöst werden kann. Unterstützt werden sie von hierfür ausgebildeten Lehrkräften.
  • Außerdem sind ausgebildete Beratungslehrer/innen Ansprechpartner/innen für Schüler/innen, Eltern und Lehrer/innen, um kompetente und vertrauliche Unterstützung bei der Bewältigung persönlicher oder schulischer Probleme anzubieten.
  • Die Problembereiche umfassen beispielsweise Anpassungsschwierigkeiten an die Schulform, Leistungsprobleme, Verhaltens- und Adaptions- schwierigkeiten in der Pubertät, familiäre Probleme, Probleme innerhalb der Klassengemeinschaft, Kommunikationsstörungen zwischen Lehrern und individuellen Schülern, Probleme von Lehrern mit Klassen, Essstörungen, autoaggressives Verhalten, Depressionen, Selbstmordgefährdung, Drogenkonsum und Aggressionen.
  • Die Beratungslehrkräfte arbeiten eng mit Beratungsstellen und anderen externen Unterstützungssystemen wie dem Jugendamt, dem Kinderhospital sowie therapeutischen Praxen zusammen. Die Beratung ist stets vertraulich und freiwillig.
  • Im Rahmen der Arbeit der Beratungslehrkräfte finden regelmäßig Veranstaltungen zur Schulung der Medienkompetenz sowie zur Suchtprävention statt.
  • Das Programm SpidS (Suchtprävention in der Schule) findet einmal jährlich in Zusammenarbeit mit der Caritas für die Jahrgänge 7 und 9 statt. Die Kinder und Jugendlichen haben in diesem Rahmen die Gelegenheit, einen Schulvormittag gemeinsam mit Suchttherapeuten im Haus der Jugend an unterschiedlichen Aspekten des Themenbereichs Sucht zu arbeiten. Ein Elterninformationsabend sowie Nach- besprechungen mit den Mitarbeitern der Caritas sowie den Klassenleitungen ergänzen jeweils den Projekttag.
  • Herr Haarmann, Frau Kröner-Kohsiek und Frau Kussin bieten aufgrund der Unterschiede des Geschlechts, der Ausbildung, der Beratungskonzepte und der Schwerpunktsetzung ihrer Tätigkeiten ein breites Angebot für die Mitglieder der Schulgemeinschaft, so dass dadurch für die Ratsuchenden die Suche nach einem „passenden“ Berater deutlich erleichtert wird. Eine interne Aufteilung und Fallzuweisung nach Problemgebieten erfolgt nicht, da dieses Vorgehen dem Prinzip der individuell wählbaren und angemessenen Beratung zuwiderlaufen würde. Für Schüler/innen, Eltern und Lehrkräfte ist es leicht und unkompliziert, den Kontakt zu einer Beratungslehrkraft ihrer Wahl herzustellen.
  • Das Beratungsteam stellt sich allen Eltern des Jahrgangs 5 an einem Elternabend vor, außerdem informieren sie über Beratungsangebote und ihre Tätigkeit in einem Begrüßungsheft für die neuen Schüler und stellen sich im Laufe der ersten Wochen persönlich in den 5. Klassen vor. In dem der Schulgemeinschaft zugänglichen Vorraum zum Lehrerzimmer ist Beratungsteam mit Bild präsentiert. In Gesamtkonferenzen nehmen die Kolegen zu Beratungsfragen. Sie informieren in regelmäßigen Abständen im Studienseminar die Referendare über den Aufgabenbereich von Beratung sowie die Abgrenzung vom Aufgabenbereich der Klassenlehrer/innen.
  • Das Beratungsteam bildet gemeinsam mit Frau Feldmann, Herrn Schagon und Herrn Solbachg ein Schulinternes Krisenteam (SKT), das in krisenhaften Situationen, die die gesamte Schulgemeinschaft betreffen, ansprechbar ist und für emotionale sowie organisatorische Erstversorgung sorgt. Dies kann beispielsweise ein akuter Unglücks- oder Todesfall sein oder die Situation, wenn sich Schüler/innen, Eltern und Lehrkräfte Sorgen um einen Schüler machen, den sie für „amokgefährdet“ halten. Das Krisenteam steht dabei in engem Kontakt mit der Schulleitung.

Osnabrück, Juli 2022