
Schnee und überfrierende Nässe: Das hat es am Carolinum am Karlstag noch nicht gegeben. So stand der steinerne Karl in seinem weißen Gewand am 29.01. allein auf dem Schulhof. Die Schule blieb geschlossen, die Karlsakademie entfiel.
Der Auftakt zum Karlstag, der ökumenische Gottesdienst mit anschließender Agapefeier hatte allerdings am Vorabend stattfinden können trotz winterlicher Verhältnisse. Die musikalische Gestaltung hatte der Chor „Carolinum Cantat“ unter Leitung von Jutta Albrecht-Laaff übernommen. Einen besonderen Applaus erhielt Nathanael Räpple, als er die Cellosuite von J.S. Bach spielte. Die Religionskurse von Schulpastor Klaus Schagon und Julia Schulte hatten den Gottesdienst inhaltlich vorbereitet. Ausdrucksstark traten der personifizierte Zweifel und die personifizierte Zuversicht mit ihren Argumenten auf und lieferten den Stoff für die Predigt.
Nach dem Gottesdienst bot sich während der Agapefeier in der Pausenhalle bei Kerzenschein für Schüler, Eltern, Lehrer und Ehemalige die Gelegenheit, in ungezwungener Atmosphäre ins Gespräch zu kommen.