
Die Abiturientia begann mit einem Gottesdienst im Dom, in dem der Schulpastor Klaus Schagon die Predigt hielt. Thematisiert wurde Weisheit als Wegweiser.
Nach dem Gottesdienst hielt Schulleiter Ulli Solbach die Festrede in der Pausenhalle. Er hieß alle willkommen und dankte. Er nahm das Motto „13 Jahre im falschen Film“ facettenreich unter die Lupe und wies mit einem Augenzwinkern darauf hin, dass die Schulzeit am Caro in der Regel wohl neun Schuljahre gedauert habe. Es folgten einige Daten zur Statistik:
74 Schülerinnen und Schüler bestanden die Abiturprüfung, zwei erlangten den schulischen Teil der Fachhochschulreife. Ein Dank ging an alle, die an der erfolgreichen Beendigung der Schullaufbahn mitgewirkt hatten.
Der Vorsitzende des Carolingerbundes Dr. Eckhard Höckelmann zielte in seiner Rede auf das weltweite Netzwerk der Ehemaligen. Herkunft sei nicht Vergangenheit, sondern gehöre zu dem Menschen.
Einen emotionalen Rückblick auf ihre Schulzeit machten die Jahrgangssprecher Ghazl Haidar und Leonard Foth. Es war ihnen ein Anliegen, auf die mentale Schülergesundheit den Blick zu richten.
Elternvertreter August Freudenthal verwies auf die unbegrenzten Möglichkeiten, die sich für die Abiturientinnen und Abiturienten eröffnen, und stellte die Frage nach dem, was der Mensch wirklich will. Er erinnerte daran, dass es jetzt an der jungen Generation sei, Verantwortung zu übernehmen.
Viel Applaus erntete die Carolinger Kapelle unter Leitung von Jens Schröer für ihre musikalischen Intermezzi, sowie die Abiband „Schlicht und ergreifend“, die für einen schwungvollen Abschluss sorgte.