
Im traditionellen Duell um den Titel „Älteste Schule Deutschlands“ setzte sich das Gymnasium Carolinum Osnabrück am 12. Mai beim diesjährigen Aufeinandertreffen mit dem Gymnasium Paulinum in Münster nach dramatischem Elfmeterschießen durch.
Wie schon in den vergangenen Jahren entwickelte sich von Beginn an ein ausgeglichenes Spiel zweier Mannschaften auf Augenhöhe. In der ersten Halbzeit konnte sich das Paulinum leichte Vorteile erspielen und setzte das Carolinum phasenweise unter Druck. Die Defensive der Osnabrücker hielt jedoch stark dagegen und ließ keinen Treffer zu.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb die Partie auf hohem spielerischen Niveau ausgeglichen. Beide Teams schenkten sich nichts und suchten immer wieder den Weg nach vorne. In den letzten zehn Minuten öffneten beide Mannschaften schließlich das Visier – es schien, als wollten beide Teams eine Entscheidung im Elfmeterschießen unbedingt vermeiden. Die große Chance zur Entscheidung hatte kurz vor Schluss das Carolinum, doch ein Kopfball aus nur drei Metern ging knapp neben das Tor.
So musste die Entscheidung vom Punkt fallen. Die ersten fünf Schützen beider Mannschaften verwandelten souverän und hielten die Spannung aufrecht. Dann trat der sechste Schütze des Carolinums an, behielt die Nerven und verwandelte spektakulär mit einem Panenka-Elfmeter. Der anschließende Versuch des Paulinums geriet zum dramatischen Schlusspunkt: Der Schütze rutschte beim Anlauf weg und setzte den Ball über das Tor.
Der Jubel beim Carolinum kannte keine Grenzen – der Titel „Älteste Schule Deutschlands“ geht damit endlich wieder zurück nach Osnabrück.
Ein besonderer Dank gilt den rund 100 mitgereisten Fans aus den Jahrgängen 12 und 13, die die Mannschaft über die gesamte Spielzeit lautstark und teilweise frenetisch unterstützten. Mit ihrem Einsatz von der Seitenlinie trugen sie ihren Teil zu diesem besonderen Erfolg bei und verwandelten das Spiel in Münster phasenweise in ein Heimspiel für das Carolinum.
Ein weiterer Dank gilt dem Carolingerbund, der durch seine großzügige finanzielle Unterstützung den Transport der Fans überhaupt erst möglich machte und damit einen wichtigen Beitrag zu diesem besonderen Tag leistete. Ohne dieses Engagement wäre die beeindruckende Unterstützung von der Seitenlinie in dieser Form nicht denkbar gewesen.